SpracheArabisch + Amazigh (Berberisch, offiziell seit 2011); Französisch weit verbreitet in Geschäft, Tourismus und Verwaltung; Spanisch im Norden (Tanger, Tétouan)
Spannung220V, 50Hz — Steckdosen Typ C und E (identisch mit Deutschland)
WährungMAD (Marokkanischer Dirham) — ca. 10,8 MAD / 1 EUR
ZeitzoneUTC+1 ganzjährig (Marokko schaffte die Sommerzeit 2018 ab)
**Währung**: Marokkanischer Dirham (MAD). Geschlossene Währung — Dirham gibt es nicht außerhalb Marokkos. Geldautomaten überall, Visa und Mastercard in Hotels und größeren Restaurants akzeptiert. Immer kleine Scheine (20, 50, 100 MAD) für Taxis, Souks und Trinkgelder. Bester Kurs am Flughafen bei Ankunft oder in Stadtbanken.
**Beste Reisezeit**: Frühling (März–Mai) und Herbst (September–November) — angenehme Temperaturen, überschaubarer Andrang. Sommer (Juni–August) brutal in der Wüste und Marrakesch (40°C+), aber Küstenstädte (Essaouira, Agadir, Tanger) bleiben kühl. Winter (Dez–Feb) gut für Städte und Souk-Spaziergänge; Nächte im Atlas können sehr kalt sein; Schnee möglich über 1500 m.
**Fortbewegung**: Züge (ONCF) sind ausgezeichnet zwischen Casablanca, Rabat, Tanger, Marrakesch, Fès — schnell, modern, günstig. Fernbusse (CTM, Supratours) erreichen, wo Züge nicht hingelangen. Grand-Taxi (Sammel-Mercedes) für Strecken ohne Busse. Petit-Taxi (kleine beige Autos) in Städten — auf Taxameter bestehen. Mietwagen komfortabel für Wüste und Atlas; internationaler Führerschein erforderlich.
**Sprache**: Arabisch (Amtssprache) und Berberisch/Tamazight (seit 2011 offiziell). Französisch ist überall die Zweitsprache — Verwaltung, Wirtschaft, Verkehrsschilder. Spanisch im Norden. Englisch wachsend im Tourismus, aber nicht universell. „shukran" (danke), „labas" (gut/in Ordnung) und „la, shukran" (nein danke, höflich) zu lernen, hilft sehr.
**Kleidung**: bescheiden, besonders in Medinas — Schultern und Knie bedeckt. Lockere atmungsaktive Stoffe im Sommer. Kopftuch für Frauen nicht erforderlich (außer Moscheen). Strandkleidung nur an Stränden und Pools. Freitagnachmittage ruhiger — viele Geschäfte zum Gebet geschlossen.
**Sicherheit**: nach globalen Maßstäben sehr sicher. Auf kleine Betrügereien in Touristengebieten achten (falsche Führer, überteuerte Taxis). Passkopie tragen, nicht Original. Polizei sichtbar und hilfsbereit (Touristenpolizei spricht Englisch/Französisch). Notrufnummern: 19 Polizei, 15 Krankenwagen, 150 Feuerwehr.
**Steckdosen**: Typ C/E (europäische Rundstecker). 220V/50Hz. UK/US-Reisende brauchen Adapter.